Auf den Wassern der australischen Everglades

Eines meiner Highlights an der australischen Ostküste ist der kleine Küstenort Noosa, der nördlich von Brisbane liegt. Oft sind es gerade die Orte, an die man keinerlei Erwartungen stellt, die einen positiv überraschen und beeindruckt zurücklassen.

Noosa bietet unzählige Traumstrände, mit feinem Sand und türkisblauem Wasser, die dem Namen Sunshine Coast alle Ehre machen. Hier beginnt auch der Great Sandy National Park, der sich bis hinauf nach Fraser Island und Hervey Bay zieht. Freunde von kilometerlangen Strandspaziergängen und Küstenwanderungen werden in Noosa genauso glücklich, wie Sonnenbader und Surfer.

 

 

Wer den Nationalpark lieber vom Wasser aus erkundet, sollte eine Boots- oder Kayaktour auf dem Noosa River und den dunklen, spiegelglatten Wassern der Everglades planen. Wie bei den bekannteren, amerikanischen Everglades handelt es sich um tropisches Marschland, das eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Unzählige Wasserstraßen bieten die Möglichkeit unberührte Landschaft und die Stille der Natur zu genießen.

 

 

Egal ob entspannt am Strand oder erlebnisreicher Ausflug, ein Tag in Noosa lässt sich am besten am Laguna Lookout ausklingen, der einen fantastischen Blick auf den Noosa River und den Great Sandy National Park bietet. Bei gutem Wetter lässt sich auch hier wieder der obligatorisch perfekte australische Sonnenuntergang beobachten.

Und wie ich da so stehe, wünschte ich mir, ich hätte bereits vorher gewusst wie schön Noosa doch ist. Doch leider ist die Weiterfahrt nach Rainbow Beach schon gebucht und ein neues Abenteuer auf Fraser Island erwartet mich. Aber im Leben soll man bekanntlich aufhören – oder in diesem Fall Abschied nehmen – wenn es am schönsten ist.

 

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