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Beaches of Golden Sand

14. April 2014
Beaches of Golden Sand

Der Abel Tasman National Park wirkt mit seinen zahlreichen Buchten, goldenen Stränden und türkisfarbenen Wasser wie ein tropisches Paradies auf einer einsamen Insel. Auch wenn die Sonne nicht scheint, lohnt es sich Neuseelands kleinsten Nationalpark zu Fuß, per Wassertaxi oder Kayak zu erkunden.

Unser nächster Stray Übernachtungsstopp ist der Abel Tasman National Park. Er befindet sich an der Nordküste der Südinsel Neuseelands und ist nach dem niederländischen Seefahrer Abel Tasman benannt, der als erster Europäer im Jahr 1642 Neuseeland erreichte.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Wellington, nehmen wir frühmorgens die Fähre und erreichen nach drei Stunden die Südinsel. Von dem Hafen in Picton aus fahren wir über Nelson nach Marahau. Hier bleiben wir für zwei Nächte, so dass wir an unserem freien Tag genügend Zeit haben, den Abel Tasman National Park ausgiebig zu erkunden.

Eine gute Möglichkeit für eine eintägige Wanderung und die Option, die ich wähle, ist es von dem kleinen Küstenort Marahau mit dem Wassertaxi nach Anchorage Bay oder zu der nächsten Bucht Torrent Bay zu fahren. Der Rückweg nach Marahau, entlang der Küste, dauert dann zu Fuß um die 4 Stunden, Fotopausen mit eingerechnet.

Eine beliebte mehrtägige Wanderroute ist der Abel Tasman Coast Track, ein um die 50 km langer Wanderweg, der von Marahau, vorbei an vielen kleinen und größeren Buchten, über Totaranui nach Wainui Bay führt.

Entlang der Route des Abel Tasman Coast Tracks gibt es mehrere Hütten und Campingplätze, so dass der Weg nicht in einem Stück gegangen werden muss. Eine weitere Möglichkeit ist es, einen Teil der Strecke mit dem Kajak zurückzulegen und so den Nationalpark auch vom Wasser aus zu erleben.

Ich habe ja des Öfteren Assoziationen, vor allem während ich durch Neuseeland laufe, die mal mehr, mal weniger nachvollziehbar sind. Nachdem ich mich schon mehrfach wie ein Hobbit fühlte, der durch Mittelerde wandelt (nachvollziehbar), assoziere ich meine Wanderung durch diesen tropisch angehauchten Wald mit Lara Croft aus Tomb Raider. Ob das nun nachvollziehbar ist, sei dahingestellt. Zumindest sind mir Tiger oder merkwürdig aggressive Affen zum Glück erspart geblieben.

Kurz vor dem Ziel, mittlerweile ist es schon um die 17 Uhr, erreichen wir eine wunderschöne sandige Küstenlandschaft, mit vielen wilden Gräsern und anderen Pflanzen, die bei Ebbe wohl öfter den einen oder anderen Verliebten und sonstigen Touristen als eine Art Künstlerplattform dient.

Der Abel Tasman National Park lohnt mit Sicherheit einen mehrtägigen Aufenthalt, den man mit Wandern, Kajakfahren und Genießen verbringen sollte. Genau das, was ich das nächste Mal tun werde, wenn ich hierher zurückkehre.

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