Der schiefe Turm von Pisa

In Pisa bringt die toskanische Sonne nicht nur grüne Wiesen zum Leuchten, sondern vor allem imposante Bauwerke aus weißem Marmor. Eine Stadt, die für ihre Besucher ein Platz der Wunder ist und die Heimat eines der bekanntesten Wahrzeichen Italiens.

Betritt man Pisa durch das nördliche Stadttor, so eröffnet sich dem Besucher ein fantastischer Blick auf die Piazza dei Miracoli, den Platz der Wunder. Und tatsächlich hinterlässt dieser Ort mit seinen mittelalterlichen Bauwerken einen bleibenden Eindruck. Gegenüber dem Haupteingang des kreuzförmigen Doms steht das Baptisterium, die Taufkirche. Auf den anderen beiden Domseiten befindet sich die Friedhofsanlage Camposanto Monumentale und der freistehende Glockenturm, der zugleich das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist: der schiefe Turm von Pisa.

 

Sehenswürdigkeiten in PisaSehenswürdigkeiten in PisaDer schiefe Turm von Pisa

 

Der schiefe Turm, auch Campanile genannt, gehört zweifelsfrei zu den bekanntesten Bauwerken Italiens. Nicht nur auf Fotos, sondern auch in echt, ist er aufgrund des weißen Marmors und seiner nicht zu übersehenden Schieflage eine besondere Erscheinung. Bereits wenige Jahre nach Baubeginn begann sich der Sockel zu neigen, da er zu schwer für das sandige Fundament war, auf dem er stand. Aus diesem Grund ruhte der Bau knapp 100 Jahre, bevor die restlichen Stockwerke bewusst schräg gebaut wurden, um die vorhandene Neigung auszugleichen und ein Umkippen des Turmes zu verhindern.

 

Sehenswürdigkeiten in PisaSehenswürdigkeiten in Pisa

 

Wer abgesehen von Touristenmassen noch eine andere Seite von Pisa erleben will, muss sich dafür nur einige hundert Meter vom Platz der Wunder entfernen. Je weiter man die vier Hauptsehenswürdigkeiten hinter sich lässt, desto weniger Touristen begegnet man. Einerseits liegt dies an der ungewöhnlichen Lage des Platzes am Rande der Stadt. Vor allem aber daran, dass der typische Tourist lediglich einen Zwischenstopp in Pisa einlegt, um die berühmten Bauwerke zu besichtigen und zu fotografieren.

 

Schmale Gasse in PisaOrangenes Haus in PisaSchmale Gasse in Pisa

 

Überquert man den Arno, der durch die Mitte der Stadt fließt, so begegnet man in der Fußgängerzone fast nur noch Einheimischen und Studenten. Dies macht Pisa zu einer angenehmen Abwechslung gegenüber anderer Städte der Toskana, in deren Gassen, Bars und Eisdielen es von Touristen nur so wimmelt. Im Gegensatz dazu lassen sich die Straßen Pisas ganz in Ruhe und ohne viel Hektik erkunden. Und man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie es wäre, selbst hier zu wohnen.

 

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