Die windigste Stadt der Welt

Neuseelands Hauptstadt liegt ganz im Süden der Nordinsel. Von hier aus setzt die Fähre nach Picton, dem Anlegehafen der Südinsel, über. Doch es lohnt sich vorher ein paar Tage in Wellington zu verweilen, denn die Stadt bietet neben starken Windböen eine Mischung aus Tradition und Moderne sowie eine Vielzahl kultureller Unternehmungen wie den Besuch des neuseeländischen Nationalmuseums Te Papa.

 

Wer den Botanic Garden besuchen oder einfach die Aussicht über Wellington genießen möchte, den transportiert die mehr als hundert Jahre alte Standseilbahn den steilen Hang hinauf. Im Stadtzentrum startet das Wellington Cable Car am Lambton Quay und fährt über drei Stationen hoch zum kostenlosen Cable Car Museum, von dem aus der Botanische Garten in wenigen Gehminuten zu erreichen ist.

 

 

Im Zentrum Wellingtons befindet sich der Civic Square, an den auch das Rathaus grenzt und auf dem es öffentlich zugängliche Kunst und Skulpturen zu bestaunen gibt, die die Maori-Kultur und Traditionen würdigen. Auf dem Weg Richtung Wasser überquert man die City to Sea Bridge, eine Mischung aus Brücke und Kunstinstallation.

 

 

Aufgrund seiner Küstenlage wird Wellington auch windy city genannt. Trotz frischem Lüftchen lässt es sich am Oriental Bay Beach und seinem kristallklaren Wasser wunderbar entspannen und in den Sommermonaten auch baden.

 

 

Südlich des Stadtzentrums liegt Mount Victoria, ein Berg von dem aus man einen besonders schönen Ausblick auf die Stadt und den Hafen hat. Zu Fuß gelangt man zum Mount Victoria Lookout, wenn man der Majoribanks St. folgt, die direkt am Embassy Theatre beginnt. Am oberen Ende der Straße erreicht man den Charles Plimmer Park, durch den es noch ein kurzer Fußmarsch durch waldiges Gebiet ist bis man die Aussichtsplattform schließlich erreicht. Wer es etwas bequemer haben möchte, nimmt den Bus oder das Auto und fährt die Lookout Rd auf der anderen Seite des Berges hoch.

 

 

Der Mount Victoria Lookout ist der perfekte Platz, um in Ruhe den Sonnenuntergang zu genießen. Hier kann man nicht nur einen warmen Sommerabend, sondern auch den Aufenthalt in Wellington angemessen ausklingen lassen, bevor man am darauffolgenden Tag mit der Fähre zu neuen Ufern aufbricht.

 

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