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The Queen’s Beautiful Town

1. Mai 2014
The Queen’s Beautiful Town

In Queenstown vergeht nicht eine Minute, ohne dass sich jemand mit einem Bungy-Seil in die Tiefe stürzt. Aber selbst als nicht lebensmüder Nicht-Adrenalinjunkie lässt es sich hier in der Stadt am See zwischen den Bergen gut aushalten. So gut, dass man am Ende gar nicht mehr weg möchte.

Queenstown ist Neuseelands Abenteuerhauptstadt Nummer Eins. Wenn man sich hier nicht gerade von irgendwo herunterfallen lässt, vorzugsweise natürlich mit Bungy-Seil, dann fährt man in den Bergen Mountainbike oder im Winter Ski, sitzt in einem Jetboot und kurvt auf Flüssen haarscharf an Felsen vorbei oder unternimmt irgendeine andere Extremsportart. Wenn das eigene Leben aber nicht unbedingt jede Sekunde vorbei sein muss, kann man in Queenstown die Zeit auch langsamer genießen. Dann liegt man zum Beispiel am Strand oder auf einer der unzähligen grünen Wiesen und lässt den Blick langsam über die Berge und den türkisblauen See schweifen. Oder man schlendert am kilometerlangen Ufer entlang und erfreut sich an dem unvergleichlichen Panorama, das sich vor einem in alle Richtungen erstreckt.

Läuft man den, leider etwas steinigen, Strand vom Stadtzentrum aus bis ans andere Ende, erreicht man den Botanischen Garten Queenstown Gardens, der auf einer Landzunge in den See hineinreicht. Auch hier lässt es sich herrlich am Seeufer entlang außen um den Park spazieren und die Aussicht auf die Berge und das türkisblaue Wasser genießen. Tatsächlich hat sich die Farbe des Wassers im Lake Wakatipu erst vor wenigen Monaten geändert, als nach einem Erdrutsch im nahegelegenen Dart Valley feinster Felsstaub in den See geschwemmt wurde. Im Sonnenlicht reflektiert dieser nun in einem wunderbaren Türkis, ähnlich wie man es vom Lake Pukaki oder Lake Tekapo in der Nähe von Mount Cook kennt.

Auch der Botanische Garten selbst ist einen Besuch wert. Neben diversen Sportangeboten, wie Frisbee Golf oder einem Skate Park, gibt es viele schöne Wege für kurze Spaziergänge. Im Sommer lässt sich die Nachmittagssonne hervorragend an dem kleinen Teich genießen, wo man im warmen Gras liegen kann und dabei den Duft der unzähligen Blumen in der Nase hat.

Wenn man Queenstown auch vom Wasser aus erleben möchte, dabei aber nicht unbedingt auf Schnelligkeit oder einen Adrenalinrausch Wert legt, sollte man eventuell eine Fahrt mit dem 1912 erbauten Dampfschiff Earnslaw unternehmen. Dieser noch heute kohlebefeuerte Dampfer fährt mehrmals am Tag von Queenstown aus zur Walter Peak Farm und zurück.

Schon nach dem ersten Tag habe ich Queenstown in mein Herz aufgenommen und möchte am liebsten nie mehr weg! Da ich das aber doch irgendwann muss, nehme ich mir schon jetzt vor mit Sicherheit noch einmal hierhin zurückzukommen, dann aber im Herbst, wenn sich die Bäume am Ufer gelb färben, oder aber im Winter, wenn die Bergspitzen vom Schnee weiß gepudert sind. Queenstown ist einfach einer dieser Orte, die man in allen Jahreszeiten erlebt haben muss!

Wenn man einen perfekten Tag in Queenstown abrunden möchte, dann setzt man sich am besten abends, kurz vor Sonnenuntergang, in die Gondola und fährt zur Bergstation auf den Bob’s Peak hinauf. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt, Lake Wakatipu und die Berge, während man die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießt.

Neben einem Restaurant mit angrenzender Bar, in denen man mit Blick über Queenstown speist und trinkt, kann man die herrliche Aussicht auch beim Kartfahren genießen. Sobald es dunkel geworden ist, lässt sich beim Stargazing ein Blick durch das Teleskop werfen und völlig ohne störende Lichtquellen die Sterne beobachten.

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